Bundesweite Aufklärungskampagne: stopSUDEP – explainEpilepsy

In Deutschland leben rund 800.000 Menschen mit Epilepsie. Was vielen Betroffenen und Familien jedoch nicht bekannt ist: Epilepsie ist mit spezifischen, teils lebensbedrohlichen Risiken verbunden; dazu zählt insbesondere der Plötzliche Epilepsietod (SUDEP, Sudden Death in Epilepsy).

Fünf Personen und ein Hund stehen rund um ein Digital City Light Poster an einer Bus-Wartehalle am Hamburger Rathaus. Das Digital City Light Poster zeigt eine Kampagne, die auf den plötzlichen Tod durch Epilepsie aufmerksam macht.
v.l.n.r. Kay Niemann (Regionalleiter Nord, Wall GmbH), Esther Haase (Fotografin der Kampagne), Christian Knappe (Leiter Corporate Communications & Affairs, Wall GmbH), Dr. Iris-Maria Killinger und Dr. Johann Killinger (Eltern von Oskar †2019, Initiatoren der Oskar Killinger Stiftung)

Die Oskar Killinger Stiftung und Wall zeigen seit dem 12. Januar 2026 eine bundesweite Aufklärungskampagne im öffentlichen Raum, die gezielt über SUDEP-Risiken und Möglichkeiten der Prävention informiert. Die Kampagne wird auf digitalen Werbeflächen in zahlreichen deutschen Städten ausgespielt. Alle an der Kampagne als Models beteiligte Personen haben einen persönlichen oder beruflichen Bezug zu Epilepsie, was die Kampagne noch bedeutender und Out of Home zum emotionalen Medium macht.

Dr. Iris-Maria Killinger, Gründerin der Oskar Killinger Stiftung, ergänzt: „Aus zahlreichen Berichten von Familien wissen wir, dass insbesondere die Aufklärung über SUDEP in der Versorgungspraxis immer noch nicht konsequent erfolgt. Ohne frühzeitige und vollständige Information fehlt Betroffenen die Möglichkeit, Risiken zu erkennen und präventiv zu handeln.“

Wall unterstützt als Partner die Kampagne mit digitalen Werbeflächen im öffentlichen Raum. „Epilepsie ist ein schwerwiegendes und komplexes Erkrankungsbild, das mehr Aufmerksamkeit benötigt. Ebenso werden Patient:innen und ihr familiäres Umfeld sensibilisiert, dass sie bei der Stiftung zusätzliche Informationen erhalten können“, sagt Christian Knappe, Pressesprecher und Verantwortlicher für CSR bei Wall. „Wir freuen uns, die Oskar Killinger Stiftung erneut bei einer Kampagne mit hoher gesellschaftlicher Relevanz zu unterstützen.“